Pfingstpause

Sich ent-wickeln

Geborgen! 

Fühlst du dich geborgen? Wenn der Sturm um uns herum mal wieder heftig tobt und alles aus den Fugen zu reißen scheint, kann der Weg zu sich selbst helfen um wieder in eine geborgene Stille zu sinken. Es gibt Zeiten da ist es um uns laut und chaotisch und wir erkennen nur das oberflächlich Sichtbare. Manchmal ist es hilfreich in uns selbst zu landen, mit all unseren Unzulänglichkeiten, um in die Geborgenheit einzutauchen. Aber wie? Da hat jeder wohl so seine eigenen Ressourcen. Dem einen hilft Abstand, dem anderen die Achtsamkeit auf den Atem oder die Natur oder von jedem etwas. Fühl dich tief in dich hinein, was würde dir jetzt guttun? Und dann tu es! Erlaube dir in deine Geborgenheit zurückzukehren um von dort aus gestärkt und strahlend wieder mit den Wellen des Lebens zu fließen. 

15.05.2024, Foto: Robert Wörz

Heilung!

Was bedeutet für dich Heilung oder heil sein? Um dieser Frage nachzuspüren bedarf es, sich seines Körpers bewusst zu werden, aber auch seiner Bedürfnisse, Anliegen, Gedanken… Dazu gehört auch das Umfeld, die Arbeits- oder Wohnsituation und energetische Aspekte.

Was uns oft nicht bewusst ist, dass ein krankmachender Umstand irgendwann einmal unsere Lösung war. Das klingt im ersten Moment unlogisch oder gar verurteilend.

Hier ein Beispiel; Wenn du verletzt wurdest verschließt du dein Herz, das ist deine Lösung um mit der Verletzung umzugehen, sie zu verarbeiten, dich zu schützen. Eine heilsame Lösung für diesen Moment! Mit der Zeit braucht dein Herz diesen Schutz aber nicht mehr, die Verschlossenheit bleibt aber im Unbewussten haften. Irgendwann wird es „eng“ und es tauchen Probleme auf. Einsamkeit, keinen Anschluss finden, den Zugang zu sich selbst nicht mehr wahrnehmen oder körperliche Herzprobleme…

Mit diesem Bewusstsein können wir Wege finden um zu heilen. Da ist das Feld weit und die Möglichkeiten unendlich. Wir dürfen einfach nur einverstanden sein und annehmen.

Hier findest du mehr Informationen und Möglichkeiten zum Thema Heilung.

08.05.2024, Foto: Pixabay

Selbstliebe! 

Liebe! So sein dürfen! Bedingungslos! In allen Facetten und bis ins Detail. Das wünschen wir uns alle. Aber mal ganz ehrlich, praktizieren wir es? Wir finden immer wieder Makel an uns und bei unserem Gegenüber. Makel deren Hintergrund wir gar nicht kennen und dennoch urteilen. Hab den Mut so zu sein wie du bist, das ist ganz leicht, mach es einfach immer wieder. Wenn du das schaffst, kannst du das auch bei deinem Gegenüber leichter zulassen. So entsteht Freiheit und Weite und das ist der Nährboden für bedingungslose Liebe. 

01.05.2024, Foto: Robert Wörz  

Dem Neuen eine Chance geben! 

Es wird immer mehr davon gesprochen, dass man seine Komfortzone verlassen soll, sich öffnen und erweitern soll. Gesund fühlt sich das für mich nur an, wenn wir dabei unser Gleichgewicht behalten. Über den Tellerrand hinaussehen hat durchaus Vorteile, eröffnet Perspektiven und wenn wir uns weit machen, auch ungeahnte Möglichkeiten. Das erfordert zeitweise durchaus Mut. So lade ich dich ein, in „ein nicht zu viel“ aber auch „nicht zu wenig“ um für dich alle Möglichkeiten in deinem Gleichgewicht auszuschöpfen. Erlaube dir deine eigenen Weiten und du darfst gerne dabei auch Hilfen in Anspruch nehmen. Solange du dich wohlfühlst und in deiner Stabilität bleibst, kannst du leicht den Mut aufbringen um dem Neuen in deinem Leben eine Chance zu geben.

25.04.2024, Foto: Robert Wörz 

Die Wirbelsäule 

„Die körperlichen und seelischen Wurzeln von Rückenschmerz lassen sich nicht auseinander definieren, der Rücken ist viel mehr als ein Körperteil. Er ist ein psychosomatisches Organ.“ Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer 

Die Wirbelsäule und der Rücken sind Stütze, Träger und Lebensachse. Sie tragen die ganze Last des Körpers und der Seele. Wenn wir nun unser Leben betrachten, dann erkennen wir sehr schnell all die Päckchen die wir uns über die Jahre aufgeladen haben oder wie wir uns winden und verdrehen, weil wir glauben eine Situation erfordert dies. Der Fluss des Qi Ist verknotet, stockt, verschoben, verdreht und im schlimmsten Fall versiegt. Unsere Organe und Energieräder (Chakren) hängen von der Qi Gesundheit unserer Wirbelsäule ab. 

Richte dich auf und sei aufrichtig zu dir selbst. 

Unterstütze dich und schenke dir Sicherheit. 

Öffne dich für alle Richtungen und komme in die Flexibilität. 

Jara Qi Gong Meditation Energiewirbelsäule 
Mittwoch 24.04.2024, 19 - 20 Uhr. 

Mehr Infos findest du hier! 

17.04.2024, Foto: Pixabay 

Entscheidungen!

Mit den Folgen der ein oder anderen Entscheidung die wir getroffen haben, werden wir überfordert, weil wir damit schlicht und ergreifend nicht gerechnet haben. Nicht immer läuft es geradlinig, wenn wir eine Entscheidung treffen, sondern diese wirbelt erst mal alles so richtig auf. Manchmal legt sich der Sturm von alleine und manchmal bedarf es einer Selbstreflektion.

Was war der Antrieb für die Entscheidung? 

War es Trotz, weil man verletzt wurde? Tatsächlich machen wir das ganz unbewusst, weil innerlich immer ein Gleichgewicht angestrebt wird. Wenn wir verletzt werden, dann schieben wir den Schmerz gerne weiter.

War es eine lang überlegte Herzensentscheidung und was war hierfür der Antrieb?

Waren es unerfüllte Wünsche oder Altlasten die gelöst werden wollen.

Oder hast zum Wohl jemand anderen entschieden, weil du Gutes und Heilsames tun wolltest?

Bei allem darfst du dir gerne erlauben deine Entscheidung nochmal zu revidieren.

Ist der Sturm auch noch so heftig, wenn deine Entscheidung eine tiefe ehrliche Herzensangelegenheit ist, dann wünsche ich dir kraftvolle Rituale die dich hindurchführen und du bei dir bleiben kannst. Denn nur eine bedingungslose liebevolle Entscheidung für dich, ist heilsam.

10.04.2024, Foto: Robert Wörz 

Schatten! 

Gerne sehen wir die Schatten die uns einhüllen und von außen auf uns einwirken. Das trübt den Blick für unsere eigenen. Ergreifen wir die Möglichkeiten um unsere eigenen Schatten zu erkennen, aufzudecken und nach und nach lernen damit umzugehen. 

Hierfür sind unterschiedliche Schritte nötig und möglich. 

Sich selbst annehmen. 

Sich für das Licht entscheiden und den Schatten einfach stehen lassen. 

Beidem, Licht und Schatten Existenz einräumen. 

Den Spiegel im Gegenüber nutzen um das eigene Thema, den eigenen Schatten zu erkennen. 

Dem Ruhen den gleichen Anteil einräumen wie dem Tun. 

Durch alles hindurchfließen, nicht haften bleiben und so weiterkommen. 

Den Raum gewähren, dass sich Entwicklung, entfalten darf. 

Liebe! Bedingungslose Liebe! 

Gerne kannst du diese Liste erweitern um deine Mittel, Optionen und Wege auszuloten. 

Ich lade dich ein fließend deinen Schatten zu begegnen um eine Anleitung zu erhalten, sich aus ihnen heraus zu entfalten. 

03.04.2024, Foto: Pixabay 

Das Haus des Herzens 

Die Thymusdrüse regiert u.a. das Herz und sie ist die Basiskraft für das Herzchakra.

Im Haus des Herzens bewegen wir die Fragen; Wer bin ich? Wo komme ich her? Wohin gehe ich? 

Werde still, lausche und öffne so deinen Zugang zu deiner inneren Stimme und erkenne dich selbst. Das ist anfänglich vielleicht nicht so leicht, aber mit etwas Übung gelingt es immer leichter. Vertraue deiner Intuition, deinem Gefühl und lass dich davon leiten.

Das Herz-Chakra will frei sein. Es will für verbrauchte Einflüsse unempfindlich sein.

Wenn du von innen heraus dein Licht Strahlen lässt, dann kann diese Freiheit entstehen und sich ausdehnen.

Ich lade dich ein, dein Haus des Herzens leuchten zu lassen, für dich und für deine Schattenseiten. Wenn du leuchtest, kannst du auch das Leuchten in deinem Gegenüber erkennen.

Thymus bedeutet auch “Verlangen”.  Wonach verlangt dir und wie kannst du dieses Bedürfnis stillen? Ich lade dich ein, nach deinem Herzen zu handeln. 

Wir können nur weitergeben was wir haben. Wenn wir unsere Selbstachtung und Wertschätzung leben, dann können wir das auch ausstrahlen und weitergeben.

So entsteht ein gesundes Miteinander.

27.03.2024, Foto: Robert Wörz

Beschützer!

Sicherheit ist ein Grundbedürfnis. Damit sind nicht nur materielle Dinge gemeint, sondern auch die seelische Sicherheit. Gerne verharren wir bei dem Bedürfnis nach Sicherheit und Stabilität auch im Bekannten und wollen uns eher nicht auf Unbekanntes einlassen. Wenn unser Sicherheitsbedürfnis aktuell stark ausgeprägt ist, kann es sein, dass wir bewusst oder unbewusst nach einem Beschützer Ausschau halten, denn das Bedürfnis will auf jeden Fall gestillt werden, es ist existenziell. 

Ich lade dich ein, dich einmal in dich hinein zu fühlen, wer dein Beschützer in solchen Situationen ist!

Um aus dem Verharren auszubrechen und weiter zu fließen, eingebettet in Sicherheit gibt es auch noch andere Möglichkeiten als ein menschlicher Beschützer, ein unbefristeter Arbeitsvertrag oder eine Versicherung….

Vielleicht kannst du dich auf eine unsichtbare Kraft einlassen. Die Urlichtkraft die alles hält und trägt, ganz gleich wie du diese nennen möchtest. Oder einen Energetischen Beschützer, einen Schutzgeist, einen himmlischen Begleiter, eine weise alte imaginäre Schamanin…Der Vorteil bei dieser Variante ist, sie steht immer bedingungslos zur Verfügung. Wir dürfen uns einfach nur erlauben einzutauchen und aufzunehmen.

21.03.2024, Foto: Robert Wörz 

Der Frieden in dir!

Bist du der Mensch, der den Frieden in sich findet, wenn er Frieden im Außen schafft?

Was aber passiert, wenn dein Umfeld diesen Frieden gar nicht will? Wenn es noch nicht bereit ist und Frieden noch nicht umsetzten kann? Machst du dich dann abhängig von der Entwicklung im Außen und Frieden kann auch in dir nicht greifen?

Bist du eher der Aktivist, der sich mit den Themen der Gewalt und Ungerechtigkeiten auseinandersetzt und gerne Gegenmaßnahmen ergreift um friedvoll auf all diese Umstände aufmerksam macht. Die Masse bewirkt dann viel und bewegt sich in Richtung Frieden. Dies setzt voraus, dass du dich mit den unsäglichen Missständen auseinandersetzt und diese Energie präsent und Gegenwärtig deine Aktivität antreibt.

Es gibt sicherlich noch viele andere Optionen sich für Frieden einzusetzen.

Und dennoch bleiben Gedanken und Fragen zum Frieden in dir! 

Wieviel Frieden ist in dir, bei all diesen Optionen? 

Ich lade dich ein, da mal hinzuspüren, ob die Ohnmacht, der Ärger, die Verzweiflung oder Anderes Raum einnimmt, wenn der Frieden einfach nicht entstehen kann und die Gründe hierfür sind so vielfältig und unterschiedlich wie wir Menschen.

Das Einzige was du wirklich bewirken kannst ist der Frieden in dir! 

So will ich dich ermutigen, Frieden in dir selbst als erste und oberste Priorität zu stellen. Diesen immer wieder zu nähren und zu pflegen. Achtsam und sorgsam damit umzugehen und wenn du ihn zeitweise verloren hast wieder neu aufzubauen und einzusetzen. Sei liebevoll friedlich mit dir selbst!

Mit dem Frieden in dir als Ausgangsposition, kannst du all diese Bemühungen und Aktivitäten anstreben und durchführen und dich dennoch nicht selbst verlieren.

13.03.2024, Foto: Robert Wörz

Sich selbst bewusst sein!

Gelingt das, sich selbst bewusst sein? Wie gut können wir uns selbst in verschiedenen Situationen einschätzen? Sind wir uns bewusst wie stark wir wirklich sind oder wo Ruhe angesagt ist? Kennen wir unsere inneren Strategien und wie wir sie bewusst einsetzten können? Es ist sinnvoll Einsatz zu geben für all das was unsere Weiterentwicklung fördert. Was aber mindestens genauso wichtig ist: An uns zu glauben! Auch oder gerade dann, wenn wir unsere Fähigkeiten und unseren Wert nicht erkennen können. Ich lade dich ein, eine Liste anzulegen mit allem was du schon bewältigt, erreicht, geschaffen hast. Wenn nun eine Situation kommt die an deinem Selbstbewusstsein nagt, dann ziehe diese Liste heraus und werde dir selbst bewusst.

06.03.2024, Foto: Robert Wörz 

Trigger!

Wenn durch einen Schlüsselreiz eine belastende Situation aus der Vergangenheit erneut ins Bewusstsein gerufen wird, kann das in uns extreme Reaktionen hervorrufen. Es reicht als Auslöser eine kleine Geste, ein Wort oder sogar nur eine minimale Mimik im Gegenüber und schon gerät die Lawine in Bewegung. Nicht selten überrollt uns diese und wir fühlen uns hilflos ausgeliefert und ungerecht behandelt. Wie kann unser Gegenüber das nur machen? Sieht er / sie nicht, dass…

Nein, sieht er / sie nicht! Weil wir selbst in uns diesen wunden Punkt noch nicht erkannt haben.

Wir können dem entgegenwirken. Betrachten wir unser Gegenüber nicht als Feind, sondern als Spiegel. Es ist die heilsame Möglichkeit sich zu fragen was noch an dunklen Wolken der Vergangenheit in uns schlummert, die gesehen und gelöst werden wollen.

Wenn das nächste mal so eine Trigger-Situation entsteht, dann wünsche ich dir, dass du den Spiegel nur als Anlass nimmst um nach innen zu sehen und dir die Achtsamkeit und Aufmerksamkeit geben kannst, die du brauchst um dich gerecht und hilfreich unterstützt zu fühlen. Auf diese Weise kann Heilung gelingen.

28.02.2024, Foto: Robert Wörz 

Abhängigkeit!

Was verbindest du mit Abhängigkeit? Überwachung, (an)gebunden sein, untergeordnet, fremdbestimmt, bedingungslos ergeben?

Es ist tatsächlich so, dass sich alles bedingt, aber ist das, Abhängigkeit?

Wenn wir eine Entscheidung treffen, dann bedingt dies ganze bestimmte Folgen. Da wir uns aber bewusst entschieden haben, können wir nicht von Abhängigkeit ausgehen. Wenn wir nun merken, dass wir mit den Folgen nicht zurechtkommen, dann treffen wir eben eine neue Entscheidung. Das ist Freiheit – das Gegenstück zur Abhängigkeit. 

Wenn wir davon ausgehen das alles eins ist, eingebunden in das Große Ganze, dann sind wir eingebettet in das ständige Geben und Nehmen, in das große Miteinander. Das ist Balance, nicht Abhängigkeit. 

Ich wünsche dir die Freiheit und die Ausgeglichenheit in deinem Inneren. Wenn du mit dir selbst in deiner inneren Balance bist, dann erkennst du, dass nicht Abhängigkeit das Thema ist, sondern deine innere Einstellung zu den Folgen deiner eigenen Entscheidung.

21.02.2024, Foto: Robert Wörz

Der Möglichkeit Raum geben!

Was bedeutet das eigentlich?

Oft sind wir eng in unserem Denken und in unseren Möglichkeiten. Es gibt nur ein Entweder – Oder, allenfalls noch eine dritte Möglichkeit.

Wir lassen nur zu was mit dem Verstand möglich und zu erfassen ist.

Es steht aber viel mehr zu Verfügung!

Wie oft hast du dich schon den Satz sagen hören: „So habe ich das noch gar nicht gesehen, wahrgenommen.“

Dann öffnen wir unser Herz und mehr Möglichkeiten nehmen Raum ein. Aber auch das ist eingeschränkt, denn in unserem Herzen liegen die Emotionen und Erfahrungen abgespeicherter Erlebnisse. Oft ist es noch sehr verschlossen aus Angst verletzt zu werden.

Wie kommen wir also in den Raum der Möglichkeiten?

Es kann helfen sich Weite vorzustellen, das Universum und seine Unendlichkeit. Dazu braucht es aber das innerliche Einverständnis das etwas Unsichtbares, Fremdes wahrgenommen, erfühlt werden darf.

Wenn wir zulassen, dass es eine Lösung, eine Möglichkeit gibt, auch wenn sie im Moment noch nicht sichtbar ist, ist das der erste Schritt.

Es ist der Moment in dem wir offen sind für das, was wir ein Wunder nennen würden. Der Moment in dem es uns unmöglich ist etwas zu erklären, mit dem Verstand zu erfassen und es dennoch passiert.

Ich wünsche dir, dass du der Möglichkeit Raum geben kannst, ganz gleich in welcher Situation du dich gerade befindest. 

14.02.2024, Foto: Robert Wörz

Sparflamme!

Ein Stück Holz zerfällt zur Asche ganz gleich ob es von auflodernden Flamen verzehrt wird oder ob eine leise stetige kraftvolle Glut das übernimmt. 

Nehmen wir eine Situation die unbedingt geändert werden will und überlegen, was für Kraftaufwand und Widerstände uns entgegen preschen, wenn wir rigoros durchgreifen und eine radikale Veränderung vornehmen.

Nehmen wir die gleiche Situation und tasten wir uns dazu, der Glut ähnlich, an alles im Moment ohne Widerstand Mögliche heran um dies dann stetig zu integrieren bis es den Charakter von alltäglich oder „normal“ hat, um dann zur nächsten Stufe überzugehen. Anfänglich, ganz unmerklich, haben wir Erfolge die uns wiederum Freude, Kraft und Ausdauer zufließen lassen.

Ich lade dich ein, Veränderung mal auf diese Weise geschehen zu lassen.

Beginne in dir und lass die Glut dann übergreifen.

07.02.2024, Foto: Pixabay

Emotionen!

Sie haben eine mächtige Kraft die im Unterbewusstsein wirkt und unsere Gedanken, Gefühle und unser Handeln beeinflussen. 

Scheinbar unmerklich!

Es ist ungefährlich sich ihnen zu stellen, sie als Teil unseres Selbst anzuerkennen.

So viel Aufmerksamkeit wie möglich, dass sie heilen können.

So wenig Macht wie möglich, damit sie uns nicht bestimmen.

Heilen bedeutet nicht, dass sie weg sind.

Das Erlebte, dass sie hervorgerufen hat, ist ein Teil von uns und unserem Leben und das wird nicht einfach ausradiert.

Gewähren wir ihnen Raum um sie zu betrachten.

Gewähren wir ihnen gesehen zu werden, damit sie befreit werden können.

Stärken wir uns in jeder Begegnung, im Erkennen, dass wir lenken und nicht gelenkt werden, um aus jeder einzelnen Emotion die energievolle Information ziehen, die es braucht um in fließendem Qi zu leben.

31.01.2024, Foto: Robert Wörz (Blutmond)

Heilung!

Manchmal ist es heilsam ganz ins Verborgene zu gehen. 

Ein tiefes in sich Ruhen und dem Außen keine Sicht zu gewähren.

In die eigenen tiefen Schichten des Unbewussten vordringen.

Vorurteilsfrei betrachten und alles da sein lassen.

Raum gewähren.

Im Rückzug bei sich selbst ankommen.

Heilung Raum gewähren.

Wie ein Samenkorn, dass reglos den ganzen Winter unter einer dicken Schneedecke ruht.

Um dann mit dem ersten Sonnenstrahl aufzubrechen.

Sich in voller Kraft entfalten.

Heilsam neu aufblühen.

Der „Winterschlaf“ ist kein Stillstand, es ist ein stilles neu werden.

Hab Mut zur Stille!

24.01.2024, Foto: Robert Wörz

Atem! 

Atem ist Leben, Energie, Qi. 

Die Pflege unseres Atems ist so wichtig wie schlafen oder essen. 

Vernachlässigen wir einen gesunden und langen Schlaf, spüren wir das sofort in Müdigkeit und Kraftlosigkeit oder unsere Konzentration leidet. 

Vernachlässigen wir eine ausgewogene Ernährung, dann rebelliert unter Umständen unser Bauch sofort und wir werden auf diese Weise erinnert, besser auf uns zu achten. Übergewicht und die damit einhergehenden Krankheitsbilder verstärken dies noch. 

Atmen wir flach, kurz, mit zu langen Pausen, dann ist uns das oftmals gar nicht bewusst. 

Unser Atemvolumen verringert sich unmerklich und diese Energiequelle versiegt still und leise. 

Bestimmte Lebenssituationen rauben uns manchmal ganz akut den Atem, uns bleibt im wahrsten Sinne des Wortes die Luft weg. Sind wir akut atemlos reguliert das unser Hormonsystem und führt uns wieder in einen Normalzustand zurück. 

Aber was viel fataler ist, ist die chronische Atemnot. Atemlos im wörtlichen Sinn liegt nicht nur an unserem Lebensstiel, sondern auch an unserer Unachtsamkeit. Schnell hier, schnell da, noch mehr, noch schnell, nur noch… 

Zu drastisch? 

Dann lade ich dich ein, dich einmal bewusst mit deinem Atem zu beschäftigen. So erhältst du die Möglichkeit zu spüren, wo deinem Atem, deinem Leben, deiner Energie Unterstützung heilsam wohltut. 

Atem Rituale am Montag 22. Januar 2024, 19 Uhr. 

Rituale | animasoma Impulse zur Balance - Uta Sander 

17.01.2024, Foto: Robert Wörz 

Der Raum dazwischen!

Es braucht in allem Tun den Raum dazwischen.

Den Raum des Ruhens.

Den Raum des Nachspürens.

Den Raum des Nachdenkens.

Den der Freude über das Tun.

Den der Dankbarkeit.

Den, der das Ungelungene erkennen lässt.

Und den Raum der Liebe, für alles was nicht gelungen ist.

Der Raum dazwischen vollendet das Tun.

Er macht ein Ganzes aus allen Teilen.

Gewähre dir den Raum dazwischen!

10.01.2024, Foto: Robert Wörz 

Deine Stärken!

Wenn wir einmal einen guten Freund oder eine gute Freundin fragen, was er /sie an uns als Stärken sieht, dann kann das eine spannende Erkenntnis sein.

Oft sind da Eigenschaften dabei, die wir bei uns so gar nicht sehen. Wir fühlen uns zuweilen ganz anders.

Ich lade dich ein das einmal auszuprobieren. Vielleicht kannst du ja mehrere Personen fragen, denn dann wird noch klarer wo sich deine Stärken zeigen. Schreibe auf was du selber wahrnimmst und vergleiche es mit dem was dir mitgeteilt wird. Wo sind da Parallelen oder Abweichungen. 

Nun hast du ein objektives Bild! Wenn nun eine Situation auf dich zukommt, die es zu meistern gilt, dann werde dir der erkannten Stärken bewusst, hol dir diese Informationen wieder in dein Bewusstsein. So trainierst du Resilienz. So kannst du dir nicht einreden, dass du schwach bist oder keine Kraft mehr hast oder….

Werde dir bewusst, wer du wirklich bist!

04.01.2024, Foto: Robert Wörz 

Weihnachtswünsche!

Frieden im Inneren, damit er ausströmen kann und zum Geschenk wird.

Licht im Herzen, damit Heilung mit jedem Pulsschlag die Atmosphäre berührt.

Durchdrungen von Liebe die ausdehnend mit jedem Atemzug Raum einnimmt.

Euch allen, licht- und liebevolle Weihnachten und ein friedliches neues Jahr.

22.12.2023, Foto: Pixabay

Vergebung!

Vergebung ist ein Großes Wort. Wenn man sich die Synonyme für Vergebung ansieht, Begnadigung, Entschuldigung, Gnade, Lossprechung, Sündenerlass…, dann entsteht womöglich der Eindruck, dass man jemanden etwas Gutes tut obwohl er etwas Schlechtes oder gar Böses getan hat. In Wirklichkeit ist Vergebung etwas ganz anderes. Durch Vergebung wird das Tun von jemanden nicht legitimiert, sondern es schafft Frieden in uns. Wenn wir vergeben, setzt das in uns eine heilsame Kraft frei. Es bringt die Energie und die Aufmerksamkeit weg von dem Ereignis und der Situation hin zu mir selbst. Das ist die Energie die wir brauchen um aus den Gegebenheiten zu schöpfen um neue heilsame Wege zu gehen. Niemand sagt, dass dies einfach ist, aber es ist die Möglichkeit für uns selbst einzustehen und in unsere Mitte zurückzufinden. 

13.12.2023, Foto: Uta Sander

Fließen!

Das Leben besteht nicht aus guten und schlechten Ereignissen. Es sind Gegebenheiten die durch unser Leben fließen und die es gilt anzunehmen und / oder loslassen. Das ist nicht immer einfach. Oft steck man einfach fest oder fühlt sich fest im Griff. Diese Erstarrung macht eng. Sie kommt nicht von außen sondern wir lassen diese Enge in unserem Inneren zu. Wir wollen das alles so bleibt wie es ist um es uns darin bequem zu machen ohne zu merken, dass es gar nicht bequem ist. Tatsächlich sind es diese Gegebenheiten die uns im Fluss halten, wenn wir einverstanden sind. Aber wie mag das gelingen? Es gibt kein Patentrezept, die Möglichkeiten sind so unterschiedlich wie wir Menschen. Wenn wir tief in uns hineinfühlen und ent-decken was uns guttut oder fehlt, was wir uns von unserem Umfeld wünschen, vielleicht sogar erwarten, wenn wir unsere Bedürftigkeit aufdecken, dann ist darin die Lösung enthalten. So lade ich dich ein tief in dich hinein zu tauchen und mit einem offenen liebevollen Herzen durch deine Bedürfnisse zu ziehen um dir selbst zu schenken was du so dringend brauchst.

06.12.2023, Foto: Robert Wörz

Lichtblicke!

Heute lade ich dich ein, dir bewusst zu machen, wo du in deinem Umfeld Lichtblicke entdeckst. Adventzeit ist Lichterzeit und wir umgeben uns mit Licht. Darüber hinaus gilt es all die Lichter in den Herzen in unserem Umfeld wahr zu nehmen. Nachdem wir uns dem Fest der Liebe nähern, ist das vielleicht wieder einmal die Gelegenheit den Fokus von all dem Belastenden zu lösen und ihn auf all das Helle, Friedliche und Heilsame um uns herum zu lenken. Da genügt ein Lächeln, eine herzliche Umarmung, ein liebes Wort.

Das was wir geben und das was wir erhalten.

Wenn du für diese besondere Zeit Miniimpulse zur Anregung und Unterstützung nutzen möchtest dann hilft dir dabei das Adventsritual. Informiere dich und lass ich überraschen.

29.11.2023, Foto: Uta Sander

Seelenmärchen Nimamirjana Teil 3

Sie kann über die Brücke aber sie kann nicht tiefer in das lichtvolle Land der Liebe hinein, denn die Bänder geben weder nach noch lösen sie sich. Nimamirjana kann das nicht verstehen. Sie ist davon überzeugt, dass das Licht stärker ist als alles andere. Stärker als Schatten und Dunkelheit. Immer und immer wieder hat sie das erlebt. Wenn es dunkel war und eine Tür aufging, fiel immer das Licht in die Dunkelheit, niemals die Dunkelheit in das Licht. Sie weiß ganz fest und tief in ihrem Herzen, dass das Licht siegen muss und doch lösen sich diese grauen Fesseln einfach nicht auf. Nimamirjana ist ratlos und Hoffnungslosigkeit will sich ausbreiten und weil ihr so gar nichts mehr einfällt und sie inzwischen viel zu kraftlos ist um noch weiter etwas zu unternehmen legt sie sich hin und schläft ein.

Sie schläft einen langen tiefen Schlaf. Als sie schon lange so daliegt und tief und fest schläft kommt ihr im Traum eine große, mächtige Gestalt entgegen und fragt sie was ihr Problem sei. Nimamirjana erzählt unter Tränen ihre Geschichte und dass sie keine Lösung hätte und mit den Tränen öffnet sie ihre Hände und hält an nichts mehr fest. Sie lässt das Suchen nach Lösungen los, die Menschen auf der anderen Seite der Brücke kann sie loslassen und umso mehr die Tränen fließen umso leichter fällt es ihr auch ihren großen Wunsch, tiefer in das Land der lichtvollen Liebe zu gehen, ganz und gar loszulassen. Nimamirjana beruhigt sich langsam. Sie ist ganz frei und leer von den vielen Bemühungen um andere. Aber auch frei von ihren Wünschen und Zielen. Da steht diese große und mächtige Gestalt auf und geht auf die Brücke zu. Sie stellt sich vor die Menschen auf der anderen Seite und Nimamirjana traut ihren Augen nicht. Diese große und mächtige Gestalt wird kraftvollstes Licht und gleißende Energie. Sie strahlt so stark Liebe aus wie Nimamirjana dies vorher noch nie wahrnehmen konnte. Diese unbeschreibliche Kraft von Licht und Liebe löst die grauen Fesseln zwischen Nimamirjana und den Menschen auf der anderen Seite der Brücke auf. Die Bänder die erst noch so stark gehalten haben lösen sich einfach auf und verschwinden im Nichts. Dabei ist diese zur Lichtkraft gewordene Gestalt 

weder hart noch bestrafend, auch nicht drohend oder gar wütend. 

Nein! Sie strahlt einfach nur unbeschreibliche Lichtkraftenergie aus. Nimamirjana sieht, dass Licht und Liebe doch stärker sind und immer siegen. Sie löst sich, streift die Reste der Fesseln ab und geht weg, hinein in die Tiefen des Landes der lichtvollen Liebe. Sie fühlt sich dabei sehr leicht, sie weiß, dass die Menschen auf der andren Seite der Brücke alle lichtvolle Hilfe haben die sie annehmen können. Sie weiß, dass sie nun ganz bei sich selbst sein darf. Sie weiß tief in ihrem Herzen, dass sie auf ihrem Weg Menschen begegnen wird, die genauso, wie sie selbst, ganz bei sich, in ihrer Mitte und heilsamen Energie sind und sie werden sich erkennen und geben und nehmen, fließend im Land der lichtvollen Liebe.

22.11.2023, Foto: Pixabay

Seelenmärchen Nimamirjana Teil 2

Mit jedem Schritt spürt sie wie es leichter wird, sie kann sogar Freude wahrnehmen, obwohl sie nicht benennen kann auf was sie sich freut. Mit jedem Schritt wird es wärmer und heller sie kann sich öffnen und schon Teile dieses liebevollen Lichts in sich aufnehmen.

Und auf einmal steht sie ganz und gar in diesem neuen Land.

Mit beiden Beinen fest am Boden und mit 

ihrem Herzen weit und offen für die lichtvolle und bedingungslose Liebe. Es fühlt sich so gut an!

Sie spürt ganz sicher, dass genau hier ihr Platz ist, dass es in ihrem Lebensplan steht genau hier zu leben und genau dies tun! Sie nimmt liebevolle Menschen war die sie begrüßen und herzlich willkommen heißen. Sie sieht Feen und Kobolde, Devas und Naturgeister, Engel und Lichtwesen und für alle ist das ganz normal und natürlich, dass sie all das sehen und wahrnehmen kann. All diese Wesen empfangen Nimamirjana mit einem offenen Herzen und dennoch hält keiner sie fest, sie kann gehen wo hin sie will und sich alles ansehen. Es ist wie in ihren Träumen, so kommt es Nimamirjana vor. Ja, wie im Traum, das kann doch gar nicht echt sein. Aus ihren Träumen und in ihrem Herzen kennt Nimamirjana dieses Land und auch die Lebewesen, aber eben nur aus ihren Träumen, so kann sie kaum glauben, dass dies alles Wirklichkeit sein soll.

Das Leben dort ist ein Fließen von Liebe und Licht. Jeder gibt und nimmt und alle sind eingebunden in diesen Fluss.

Nimamirjana hat das Gefühl angekommen zu sein. Sie hat ihren Platz gefunden. Sie ist

daheim! Aber ihr Herz hat auch die Erinnerung an die Menschen auf der anderen Seite der Brücke gespeichert. Sie erinnert sich an das Trübe und Neblige und wünscht sich nichts mehr, als dass ihre Lieben doch auch diese lichtvolle Liebe spüren und in sich aufnehmen könnten.

So geht sie noch einmal zur Brücke zurück und da stehen sie schon auf der anderen Seite und warten auf sie. Nimamirjana freut sich unsagbar und sie erzählt ihnen von dem lichtvollen Land das die bedingungslose Liebe atmet. Nimamirjana ist davon überzeugt, dass sie es sehen können so wie sie selbst es sehen konnte als sie noch auf der anderen Seite der Brücke stand und winkt und ruft ihnen zu sie sollen kommen. 

Aber sie kommen nicht! 

Sie wollen, dass Nimamirjana zurück kommt auf ihre Seite. Sie können das lichtvolle Land nicht sehen und sie können auch nicht verstehen, dass Nimamirjana dort hinmöchte. Ihre Herzen sind eingehüllt von dem Trüben und Nebligen, sind voll von leidvollen Erinnerungen die ihnen die Augen verschließen. Alle Bemühungen die Nimamirjana unternimmt vergehen und verdorren achtlos wie Samen auf unfruchtbaren Boden. Das stimmt Nimamirjana sehr traurig und sie überlegt angestrengt wie sie das ändern kann. Sie sitzt Tage und Nächte, Wochen und Monate, Jahr um Jahr auf der einen Seite der Brücke und überlegt wie sie ihren Lieben das lichtvolle Land sichtbar machen kann. Aber alle Bemühungen schlagen fehl. Nur wenige erkennen nach und nach und wagen die Schritte über die Brücke. Die Freude ist groß und doch bleibt die Traurigkeit, über die, die den Weg über die Brücke nicht schaffen. Nach unzähligen Tagen und Nächten, Wochen und Monaten, Jahr um Jahr fast Nimamirjana noch einmal einen Entschluss. Sie lässt ihre Lieben ihr Leben leben und sie geht ihren eigenen Weg. Sie beschließt weiter in das Innere des Landes zu ziehen und alles aufzunehmen was ihr die lichtvolle Liebe geben will. 

Jedoch wie sie aufstehen und losgehen will, ist ihr das nicht möglich. Sie wird gebremst, gehalten, fühlt sich gefesselt und kommt nicht von der Stelle. So sehr sie sich auch bemüht, sie kann sich nicht befreien. Sie kämpft und weint, sie ist verzweifelt. Nun hat sie den Schritt über die Brücke geschafft und kann doch nicht im Land der lichtvollen Liebe leben, weil sie wie festgebunden an der Brücke haften bleibt. Sie dreht sich um und sieht in die traurigen Gesichter ihrer Liebe und sie rufen ihr zu: „Du bleibst hier!“ Das ist keine Bitte, das ist ein Befehl und Nimamirjana erkennt, dass sie mit grauen Bändern über die Brücke hinweg an ihre Lieben gebunden und gefesselt ist. An den Händen, an den Füßen, um den Bauch, mit dem Herzen. Es besteht keine Möglichkeit loszukommen. Diese Fesseln sind wie graue Gummibänder, die sich etwas dehnen, so dass sie ein kurzes Stück in das Land der lichtvollen Liebe gehen kann, aber dann wieder zurückgezogen wird. Ihr wird klar, dass die Menschen auf der andren Seite der Brücke sie nicht loslassen wollen und können. Sie geht zurück, bleibt aber auf der Brücke stehen. Sie geht gerade so weit, dass sie mit ihnen Kontakt aufnehmen kann, mit ihnen reden kann aber nicht wieder in ihr Reich zurückgeht. Es fällt Nimamirjana nicht leicht, sie braucht viel Mut soweit zurück zu gehen und sie hat ein extrem ungutes Bauchgefühl. Die Blicke der anderen sind nicht mehr nur traurig, sondern wütend. Sie können nicht verstehen warum Nimamirjana sie im Stich gelassen hat. Und sie wiederholen ihren Befehl: „Du bleibst hier!“ Nimamirjana antwortet: „Ich gebe dir dein Schicksal zurück und ich bin davon frei.“ Sie wiederholt diesen Satz unzählige Male und hofft sich so von den Fesseln lösen zu können.

Aber es geschieht nichts. 

Fortsetzung folgt! 

16.11.2023, Foto: Pixabay

Seelenmärchen Nimamirjana Teil 1

Schon immer hatte Nimamirjana ein Gefühl für die Bedürfnisse anderer. Sie spürt was sie fühlen und was in den Herzen der Menschen ist, auch wenn sie oft etwas ganz anderes sagen. Deshalb verhält sie sich oft so, dass sie diese Bedürfnisse erfüllen kann. Es ist ihr ganz wichtig, dass die Menschen im Herzen glücklich sind und das sie ihr eigenes Licht spüren lernen. Es ist Nimamirjana ganz wichtig, dass die Menschen in Harmonie leben können und es ihnen leicht um ihre engen Herzen wird. So kommt es, dass die Menschen die Nimamirjana kennen, sie am liebsten immerzu um sich herumhaben wollen.

Was Nimamirjana aber auch noch spürt ist, das lichtvolle Land, das hinter der Brücke nach ihr ruft. Oft geht sie zu dieser Brücke und schaut hinüber. Sie spürt wie sich ihr Herz dorthin ausdehnt und wie gerne sie dort sein möchte und sie traut sich nicht über diese Brücke zu gehen, weil sie sonst die Menschen vielleicht enttäuscht die sie brauchen und die ihr schon so viel gegeben haben. Sie will, dass die Menschen fröhlich sind und sie befürchtet, dass sie traurig werden, wenn sie über die Brücke in das lichtvolle Land geht.

So kehrt sie immer wieder um und geht zurück, auch wenn ihr Herz dabei traurig ist.

Sie sieht auf der anderen Seite der Brücke wie dort alles lebendig ist, wie warm und hell alles in Licht getaucht ist und wie Liebe spürbar durch die Luft schwebt, obwohl sie nicht wirklich Personen erkennen kann weiß sie, dass es dort Lebewesen gibt die auf sie warten. Sie erwarten sie und laden sie ein, aber sie lassen sie auch immer wieder ziehen, wenn sie noch nicht bereit ist über die Brücke zu gehen und umkehrt in das Leben auf der anderen Seite der Brücke, wo oft viele Tage sehr neblig, dunstig und trüb sind.

Es erstaunt sie immer wieder, dass sie selbst entscheiden darf, wann sie über die Brücke gehen möchte. Nimamirjana hat auch das sichere Gefühl, dass sie bedingungslos geliebt wird, ganz gleich wie sie sich entscheidet. Sie wird geliebt ob sie umkehrt und in ihre 0ft so düstere Welt zurückkehrt und sie wird geliebt, wenn sie es wagen würde alles hinter sich zu lassen und über die Brücke zu gehen um ganz in dieser hellen leuchtenden Welt der bedingungslosen Liebe zu bleiben. Als Nimamirjana erkennt, dass sie den Menschen nicht wirklich helfen kann, wenn sie nicht bereit sind sich selbst zu helfen, wird sie nachdenklich. Sie kann in ihrem Herzen wahrnehmen, dass die Menschen von ihr abhängig werden und dass dies für beide Seiten belastend ist. Die Erwartungen werden immer größer und die Menschen um sie herum immer träger.

So beschließt Nimamirjana eines Tages sich diese lichtvolle Welt einmal genauer anzusehen. Sie beschließt über die Brücke zu gehen. Die ersten Schritte sind noch unsicher und es erfordert extrem viel Mut, das Herz schlägt ihr bis zum Hals und sie hat echt Angst was sie erwartet. Sie redet sich selber gut zu, dass bisher immer nur lichtvolle Liebe zu spüren war und, dass es bestimmt auch weiterhin so bleiben wird.

Fortsetzung folgt!

08.11.2023, Foto: Pixabay

In der Norm! 

Was alles nimmst du in Kauf um gesehen zu werden, dazu zu gehören, nicht aus der Reihe zu tanzen, nicht aufzufallen? Wo passt du dich an und reihst dich ein? 

Ergründe nun die Ursache hierfür. Warum machst du das? Welche Emotion zwingt dich zu diesem Verhalten?

Womöglich ist es Harmoniebedürftigkeit oder aus einer Hochsensibilität heraus ist das Anpassen leichter als das Zu-sich-stehen. Vielleicht meinst du einer Gegenwehr nicht Stand zu halten oder ein altes Gefühl, eine Emotion triggert dich an und steuert dich. 

Wenn du diese Gedanken in deinem Herzen etwas hin und her bewegst, dann findest du sehr schnell heraus, wo du dich warum angleichst. Wir dürfen lediglich ehrlich zu uns selbst sein um das aufzuspüren.

Ehrlich zu sich selbst zu sein ist ganz leicht, es beinhaltet ja nicht, dass du dich outest. Es ist nur für dich bestimmt. 

Diese Ehrlichkeit zu dir selbst beinhaltet aber ein sehr mächtiges Potential. Das, sich bewusst werden, hilft es künftig anders zu machen, raus aus der Gewohnheit und der Bequemlichkeit hin zur Eigenverantwortung und zur Selbstpflege.

Es ist ganz leicht, es ist immer nur ein Schritt und wenn dieser getan ist, geht der nächste Schritt genauso fließend wie der davor.

02.11.2023, Foto: Uta Sander

Das magische Adventsritual!

Bis Advent ist noch etwas hin. Vielleicht sind wir auch noch gar nicht bereit uns schon auf die Vorweihnachtzeit einzulassen. Verständlich, noch ist der Fokus beim Herbst, der gerade mal begonnen hat. Aber manche Dinge brauchen etwas Vorbereitungszeit und so will ich dir heute eine magische Möglichkeit aufzeigen.

Vielleicht magst du dir in deinem engen Terminkalender Momente erschaffen, die deine Aufmerksamkeit bündeln. Das klingt jetzt nach noch mehr Belastung, als wenn das Laufende nicht schon genug wäre.

Der magische Adventskalender birgt minimalistische Momente die deine Aufmerksamkeit lenken, nicht mehr – aber auch nicht weniger. Anfänglich können die Impulse gewöhnungsbedürftig sein, aber wenn wir uns nicht beirren lassen, dann fließen sie einfach in unseren Tag ein. 

Neugierig geworden?

Mehr Informationen findest du hier.
31.10.2023, Foto: Pixabay

Du bist perfekt! 

Wann ist eine Pflanze perfekt? Wenn sie voll im Saft steht und ihre Knospen treiben oder wenn die erste Blüte aufgeht oder wenn alle Blüten strahlen? Ist sie perfekt, wenn sie langsam verblüht oder nur noch Samenstände übrigbleiben und man spürt, dass aus einer einzigen Blüte hunderte werden können? 

Wann bist du perfekt? Wem willst du genügen um perfekt zu sein? Wie sieht das aus und welchen Einsatz bringst du? Was alles muss erfüllt werden? 

Es ist echt wert diesen Fragen mal nachzuspüren und selbst wenn du sie nicht gleich so extrem wahrnimmst, findest du ganz sicher, wenn du ehrlich zu dir selber bist, Momente in denen du alles gibst um perfekt zu sein – nicht für dich, sondern für andere. 

Insgesamt ist an dem Streben nach Perfektion nichts auszusetzen, ganz im Gegenteil, so holen wir oft das Beste aus uns heraus. 

Aber fühlen wir uns auch gut dabei? Du darfst alles ordentlich und perfekt gestalten, wenn du dich dabei selbst lieben kannst und mit dir zufrieden bist. 

Du lebst jetzt und jetzt bist du gut so wie du jetzt eben bist, alles ist in Ordnung. 

Perfekt sein bedeutet gut mit sich zu sein, auch wenn man 80% gibt und sich für genau das 100% lieben kann. 

26.10.2023, Foto: Uta Sander 

Du bist anders? 

Du bist nicht in der Norm? Vielleicht sogar verkorkst, eigen, extrovertiert oder zu sehr introvertiert, nicht belastbar, seltsam… 

Wer sagt das? Was ist die Norm? Was ist die Norm im Bezug auf den Einzelfall schon wert, denn es ist die Vielfalt die alles ganz und vollkommen macht. 

Solche Kategorisierungen sind das Resultat von Unsicherheit und eigenem Mangel. Fehlender Mut eigene Träume und Visionen zu leben, lässt uns andere extrovertiert erscheinen. Es wäre aber die Chance diesen Mut mitzunehmen. 

Der Perfektionismus der uns und unseren Tagesablauf beherrscht, lässt unser Gegenüber planlos und verkorkst wirken. Dennoch kann sich darin die Möglichkeit offenbaren freier und flexibler zu werden. 

Ich lade dich ein, alles was dir so gesagt wird aus der Sichtweise des anderen zu sehen. Das öffnet dich für seine aber auch für deine Bedürfnisse und Verständnis kann fließen. 

So darfst du sein wie du eben bist! Aber auch dein Gegenüber darf so sein wie er ist. Tauchen wir gemeinsam in die Vielfalt ein, die das Leben so wundervoll bunt macht! Durch gegenseitige Akzeptanz, denn darin sehen wir nicht den Mangel des anderen, sondern seine Besonderheiten! 

18.10.2023, Foto: Uta Sander 

Der Sinn des Lebens! 

Wenn dich wieder mal die Frage nach dem Sinn des Lebens beschäftigt, dann öffne dich, mach dich weit und werde weich. Öffne dich all deinen Schätzen, betrachte all deine Qualitäten und Möglichkeiten. Lass Weite aus deinem tiefsten Inneren entstehen und sich mehr und mehr ausdehnen. 

Wie das geht? Es ist ein aktiver Prozess. Du entscheidest dich innerlich für dich und für Offenheit. Wenn du möchtest kannst du das mit einem Spaziergang in der Natur unterstützen oder gehe an einen Ort wo du weit blicken kannst und ein offenes Panorama hast. Es reicht aber auch ein Gedanke, ein inneres Bild. Sei kreativ und wähle einfach das was dir hilft um deine Schätze und Qualitäten bewusst wahrzunehmen. 

Wenn du dich ihnen öffnest, können sie in deinem Leben Raum einnehmen und wenn das so ist – stellt sich dann noch die Frage nach dem Sinn des Lebens? 

12.10.2023, Foto: Pixabay

Lösung – Dankbarkeit! 

Nun ist schon so viel geschehen! Vielleicht kannst du in der Materie noch gar nicht erkennen, dass sich tatsächlich etwas verändert hat. Aber das Energiefeld hat sich verändert und arbeitet nun für dich. Kluge Köpfe behaupten, dass eine Veränderung 21 Tage verinnerlicht werden muss, damit sie greift. Ilona Lindenau schreibt in ihrem Buch „Lass zu, was dich groß macht“ (sehr empfehlenswert!), dass es 30 Tage dauert und es danach doch immer wieder sein kann, dass wir in alte Verhaltensmuster verfallen. 

Wenn dem so ist, dann kannst du die Schritte einfach wiederholen oder du bist dir bewusst, dass nur ein altes eingefahrenes Muster nochmal Beachtung will und du es einfach und konsequent wegschicken kannst. Eine weitere Möglichkeit wäre dankbar zu sein. Schreibe dir die feinen und kleinen Veränderungen auf. Dass du trotz Schmerzen einen schönen Nachmittag hattest, deine Mutter heute einfach mal still war und dir die Arbeit trotz aller Widrigkeiten leicht von der Hand ging und du dich nicht wieder über andere aufgeregt hast. Manchmal muss etwas nicht gelöst werden, sondern die Lösung ist, die geänderte Sichtweise auf dein Thema. 

04.10.2023, Foto: Robert Wörz 

Lösungen – Zulassen!

Zu-lassen ist wie los-lassen, du nimmst was kommt. Die Wege zur Lösung sind oft so facettenreich wie unspektakulär. Lösungen gestalten sich oft genug als völlig schleichend und stillschweigend. Oft bemerken wir die Veränderung erst wenn sie schon länger eingetreten ist, weil sie so leise und dennoch nicht weniger wirksam war. Zu-lassen ist wie los-lassen bedeutet du gibst nichts vor, keine Wege, keine Wünsche, keine Möglichkeiten, keinen Ablauf, keine Reihenfolge – Nichts! Gestehen wir uns ein, dass unser Verstand viel zu eng ist für die Reichhaltigkeit des Universums. Wenn wir das alles, wirklich alles, mit unserem Verstand lösen wollten, würden wir uns extrem einschränken und uns das Köstlichste, Wertvollste und Heilsamste verwehren. Zulassen bedeutet, es darf geschehen was geschehen will. Das ist wahrscheinlich der schwerste Schritt, denn wir haben ganz klare Vorstellungen von dem wie wir etwas haben wollen. Aber wenn wir einmal erlebt haben was möglich ist, wenn wir zulassen, dann wird ganz schnell klar wie leicht und unkonventionell und kraftvoll Lösungen sein können.

28.09.2023, Foro: Robert Wörz

 Lösungen – Fokus! 

Wenn die Möglichkeiten der vorangegangenen Wochen noch etwas Übung und Zeit brauchen, dann erlaube dir noch etwas Aufschub und verschiebe den nächsten Schritt auf dann, wann immer du bereit dazu bist. Jetzt geht es darum deinen Fokus auf etwas neues zu legen. Das bedeutet nicht, dass du dir vorstellst keine Schmerzen mehr zuhaben oder mit deiner Mutter immer in völliger Harmonie zu kommunizieren. Das bedeutet deine Energie auf etwas ganz anderes zu legen. Das kann entfernt mit deinem Thema zu tun haben aber du stellst dir nicht die Lösung vor, sondern einen möglichen Weg zu dieser Lösung. Im Gegensatz zu allem was sonst gepredigt wird muss dieser Weg nicht vollständig bis zum Ziel durchdacht und von Erfolg gekrönt sein. Es geht mehr darum die Energie frei zu geben auf das was sich lösen kann und will.  Du befasst dich also mit so etwas wie Vorfreude. Stell dir vor du bist eingeladen und du weißt, dass du da nette Leute treffen wirst die du schon lange nicht mehr gesehen hast. Diese Veranstaltung ist noch überhaupt nicht da und dennoch kannst du dich schon närrisch darauf freuen. Das ist nicht Einbildung, so wie mir das mal jemand gesagt hat, du machst dir nichts vor, sondern du hast etwas in Kopf und vor allem in deinen Gefühlen, was du dir als Ereignis schön vorstellen kannst und so fließt reinste kraftvolle Energie in etwas Heilsames, wenn du dies auch noch nicht benennen kannst. Lenke deinen Fokus auf etwas Neues! 

20.09.2023, Foto: Robert Wörz 

Lösungen – Akzeptanz! 

Um weiter unproduktive Kraft aus deinem Thema zu ziehen, ist die Akzeptanz ein gutes Heilmittel. 

Das gelingt bei dem ein oder anderen Thema ganz gut. Da kann ein dummer Spruch auch mal stehen gelassen werden oder man sieht großzügig über einen Fehler hinweg. Aber wenn es um Schmerzen, Trauer oder andere strakte Gefühle geht ist das schon schwieriger. Akzeptanz bedeutet nicht die Augen zu verschließen und so zu tun als wäre es nicht da. Ganz im Gegenteil. Du räumst dem Thema einen Platz ein ohne es zu bewerten. Es darf da sein wie eine Pflanze die einfach nie eine Blüte hervorbringen will und der du dennoch einen Platz in deinem Wohnzimmer gewährst ohne sie jeden Tag darauf aufmerksam zu machen, dass sie keine Blüten trägt. Wie gelingt Akzeptanz? Da gibt es kein Patentrezept. Wir sind alle unterschiedlich und jeder hat seine eigene Art. Vielleicht hilft dir ein Ritual für und mit deinem Thema indem du räucherst und alles in einen magischen Rauch hüllst. Nicht um es zu lösen, sondern ihm einen Platz zu geben. 

Oder du fragst dein Thema was es dir eigentlich sagen will ohne eine Antwort zu erwarten, lass die Energie der Frage einfach im Raum stehen. Vielleicht triffst du dich mit deinem Thema zum Kaffeetrinken, ihr plauscht etwas und dann geht wieder jeder seiner Wege, weil jeder so sein darf wie er ist und niemand irgendwelche Erwartungen erfüllen muss. Sei kreativ, probiere das ein oder andere aus und wenn notwendig dann wiederhole die Übung. Es gelingt vielleicht nicht jeden Tag gleich, aber das ist auch nicht das Ziel. Es geht nur darum Akzeptanz zu praktizieren. 

16.09.2023, Foto: Pixabay 

Lösungen – Klarheit! 

Du hast dir deine Themen genauer angesehen und sie aufgeschrieben? Wenn du dir jetzt noch darüber klar wirst auf welche Art du sie nährst, kannst du deine Energie bewusst steuern und sie nicht noch stärker werden lassen. Klarheit ist also der nächste Schritt. 

Was ist der Nährboden? Thematisierst du bei jeder Gelegenheit wie krank du bist? Ist das Desaster in der Arbeit die Unfähigkeit deines Kollegen oder erkennst du deinen Über-Perfektionismus? Kommst du nie aus diesem Verhalten, weil deine Mutter das falsch gemacht hat? Was kannst du schon ausrichten bei so einer dominanten Schwester? Frage dich was wirklich hinter deinem Mangel steckt. Gehe noch etwas tiefer und wenn du nicht an den Punkt kommst dann erlaube dir einen Blick von außen. Dazu kannst du wirklich ehrliche und gute Freunde befragen wie sie die Situation sehen oder wenn dir das Thema zu heikel ist, dann gehe ein paar Schritte zu Seite und beobachte dich und die Situation als Zuschauer. Es geht hier nicht um Anklage oder Schulzuweisungen, es geht lediglich um Klarheit. Sei ehrlich zu dir selbst! 

07.09.2023, Foto: Robert Wörz 

Lösungen!

Wir haben Themen die uns immer wieder beschäftigen. Themen die wir eigentlich gelöst haben wollen und selbst wenn wir glauben, dass dies gelungen ist merken wir bei einer anderen ähnlichen Begebenheit, dass wir immer noch mit dem ein oder anderen Thema zu kämpfen haben. Wir wünschen uns eine Lösung. Hierfür probieren wir alle möglichen Techniken, folgen Empfehlungen und alle haben nur ein Ziel das Thema zu lösen, unschädlich zu machen, zu eliminieren, auszulöschen. Bei all diesen Aktionen fließt unsere ganze Aufmerksamkeit und Kraft in das Thema hinein und nährt es. Wir potenzieren es sozusagen mit unserer Energie. Aber wie bitte soll ich ein Thema lösen, wenn ich mich nicht damit befassen soll? Dieser Frage will ich gerne die nächsten Wochen mit dir gemeinsam auf den Grund gehen. Bereit? Dann notiere dir bis nächste Woche deine immer wieder kehrenden Themen und werde dir ihrer so bewusst. 
In den folgenden sechs Beiträgen gibt es weitere Wege, Möglichkeiten und Gedanken zum Thema Lösung.

31.08.2023, Foto: Pixabay

Sommerpause!  

Urlaub für die Seele - 8 Tage Online Seminar 

In der Sommerpause möchte ich dennoch auf diese Weise für dich da sein.
Wenn du das Sommergefühl von Wärme und Leichtigkeit nutzen möchtest für ein paar Impulse, dann hast du hier die Gelegenheit dazu.

Ab dem 01. August 2023 gibt es hier acht Tage lang, täglich einen Hinweis für  Wohlgefühl und der Möglichkeit einfach mal die Seele baumeln zu lassen.

Erlaube auch deiner Seele das Gefühl von Urlaub. 
01.08.2023, Foto: Robert Wörz

 Anstrengend! 

Wenn mal wieder alles zu viel wird und einem alles über den Kopf wächst liegt es dennoch in deiner Entscheidung wie du damit umgehst. Bist du zu streng zu dir selber? Spüre einmal hin was hinter dieser anstrengenden Situation steckt oder was tief in ihr und in dir steckt. Vielleicht ist es ja dein eigener Perfektionismus der dich antreibt. Oder vielleicht steckt dein Kopf wieder viel zu sehr in Sachen die jemand anderen betreffen und die du gar nicht lösen kannst. 

Gebe der Möglichkeit Raum, dass sich dies verändern darf. 
Es ist deine Entscheidung! 
Entscheide dich für dich und genieße die Sommersonne. 
Wenn du nach diesem Satz Widerstand spürst, dann darfst du noch weicher zu dir selber sein. 

28.07.2023, Foto: Uta Sander 

Ausstrahlung und Anziehung!

Wir sind uns oft nicht bewusst wie wir auf andere wirken. Mit welchen Gedanken, Gesten oder wie wir durch unsere Ausstrahlung Gegebenheiten anziehen. 

Wer will schon gerne hören, dass er Ärger anzieht, weil er Ärger ausstrahlt. „Komm mir nicht mit sowas, man muss dem Ärger ja auch mal Luft machen dürfen.“ Durchaus, das darf man! Anschließend darf man ihn dann aber auch wieder loslassen.

Das Bild zeigt es so wunderbar. Was kann der Grund sein, dass sich die Libelle dort niederlässt? Das Bild ist garantiert kein photoshop, das will ich an dieser Stelle betonen! Was strahlt die Person aus? Ruhe, Geduld, Gelassenheit oder die Liebe zur Natur. Oder überbringt die Libelle eine Botschaft zu einem Thema das die Person gerade beschäftigt?

Wir wissen es nicht und oft kommen wir nicht an die Hintergründe heran. Aber wäre es nicht WUNDERvoll sich auf solche kleinen Hinweise einzulassen? Sich für sie zu öffnen und allein durch die Aufmerksamkeit diese Kraft in sich wirken zu lassen? Es ist eine Chance durch die Außenwahrnehmung die Eigenwahrnehmung zu schulen und die Situation oder den Moment im gesamten zu erkennen. Es ist deine Möglichkeit an scheinbaren Kleinigkeiten zu lernen und aufmerksamer zu werden um selbst daran zu heilen.

Ich lade dich ein, auf die kleinen Dinge zu achten die große Wunder bewirken.

20.07.2023, Foto: Martina Wörz

Eigenverantwortung!

Zu gern geben wir die „Schuld“ an unser Gegenüber ab.
 „Der hat mich total überfahren.“

„Die hat mich komplett im Regen stehen lassen.“ 
„Die haben mich vollkommen übergangen.“

Das ist praktisch, so sind wir raus aus der Verantwortung.

Faktisch ist es aber so, dass wir uns haben überfahren lassen. Dass wir zugelassen haben komplett im Regen zu stehen, und wir lassen es zu, vollkommen übergangen zu werden.

Es liegt in unserer Verantwortung!

Nur wir alleine können unser Leben gestalten, das Außen hat keine Macht außer wir erteilen diese. All zu oft geschieht das unbewusst.

So lade ich dich ein, dir bewusst zu werden wo du mit dir machen lässt. Jetzt kannst du die Verantwortung wieder übernehmen und dein Leben gestalten.

Dennoch wird es Situationen geben, wo „mit dir gemacht wird“, oder wo es versucht wird. Sehe es deinem Gegenüber nach, er kennt es ja nicht anders.

Und es ist deine Entscheidung wie du mit dieser Situation umgehst, ob 

du machen lässt oder ob du Eigenverantwortung übernimmst, aussteigst und umlenkst.

Lebe dein Leben!

13.07.2023, Foto: Robert Wörz

Emotionaler Stress! 

Es sagt sich von außen immer sehr leicht, dass man dies oder das einfach nicht so nah an sich heranlassen kommen darf. Abgrenzung ist dann auch immer Thema und gut gemeinte Rat-Schläge geben einem dann noch den Rest. 

Fakt ist aber wenn wir emotional eingebunden sind, kann es schwer sein eine Grenze zu ziehen oder gut gemeinte Kommentare umzusetzen. 

Wenn uns etwas tief in uns bewegt und beschäftigt, manchmal spüren wir das dann sogar körperlich, dann ist es immer sehr lösend, wenn wir uns eingestehen, dass es im Moment eben so ist. Würden wir gleich dagegen ankämpfen dann entsteht der harte Abwehrmodus der uns noch mehr abverlangt. 

Sich selbst bewusstwerden und wie die Hochspannung gerade in uns wirkt ist eine sehr gute Ausgangsposition um tatsächlich etwas zu verändern. 

So ist der erste Schritt die beobachtende Analyse. Diese ist aber nur hilfreich, wenn wir darin nicht verharren. 

Der nächste Schritt ist dann aus den Beobachtungen heraus Bedürfnisse, wahr zu nehmen. Wie sonst können wir uns helfen, wenn wir nicht wissen was uns in so einer Situation guttut. 

Und einen Schritt weiter folgt dann die Umsetzung. Einfach abzuwarten, dass es sich tut funktioniert nicht, wir dürfen in die Aktion gehen und einen Ausgleich, ein Gleichgewicht herstellen. 

Das sind nicht immer nur die großen Dinge. Das kann ein neuer Spazierweg sein, auf den ich mich konzentrieren muss, die Bitte eine Umarmung zu bekommen, die mir wieder Halt gibt oder ein wilder Tanz mit mir alleine der alle Spannung löst. Oder vieles andere mehr! 

06.07.2023, Foto: Pixabay 

Was wir andern wünschen! 

Machen wir uns mal bewusst was wir anderen wünschen. 

Achte dabei auch auf die „kleinen“ Wünsche wie einen guten Tag oder eine rasche Heilung. Ich lade dich ein, dir das wirklich einmal aufzuschreiben. Nehme dir eine Woche Zeit und schreibe alle Wünsche auf, die du für andere wünscht. 

Wenn du dann deine Liste genauer durchforstest, dann wirst du entdecken, dass viele, wenn gar nicht alle Wünsche, auf dich selbst zu treffen. 
So ent-deckst du deine Bedürfnisse. Ich wünsche dir, dass du deine Bedürfnisse auf diese Weise wahrnehmen kannst und sie dir dann auch noch erfüllst! 

29.06.2023, Foto: Pixabay 

Heilung!

Das mit der Heilung ist so eine Sache….

Noch immer glauben wir, wenn wir lange genug warten, dass sich dann schon alles löst. Das geschieht oft ganz unbewusst. Oder wir übergeben die Kompetenz jemand anderen. Das birgt die Gefahr, dass sich dann der ungesunde Zustand in unser Unterbewusstsein einnistet und womöglich erachtet es diesen Zustand dann irgendwann als normal. Auch wenn wir die Kompetenz abgeben, birgt das die Gefahr, dass wir träge werden und unzufrieden sind, weil unser „Heiler“, Arzt, Therapeut echt so gar nichts bewegt oder verändert. 

Bevor es weiter geht möchte ich allen „Heilern“, Ärzten und Therapeuten meinen Dank und meinen Respekt aussprechen. All die vielen Maßnahmen und Hilfsmittel die sie mitgeben ermöglichen, dass der innere Heiler Hilfestellung bekommt, die den Prozess der Heilung unterstützen.

Mit dieser Sichtweise, dass wir Unterstützung bekommen, legen wir die Kompetenz wieder in unsere Hände zurück. 

Ich lade dich ein, die unterschiedlichen Säulen deines Heilungsprozesses genau anzusehen und dir selbst zu vertrauen, dass du sie meisterst. Ein weiterer sehr wichtiger Faktor ist die Zeit. Nicht diese die alle Wunden heilt, sondern diese die du dir schenkst um immer noch tiefer in dich hineinzuhören, Zusammenhänge zu erkennen und sie in die Lösung zu führen.

22.06.2023, Foto: Pixabay

Rituale

Heilkreisritual zur Sommersonnenwende

Rituale sind kraftvoll, so mächtig wie Magie. 

Sie wirken wie Namen oder Zaubersprüche!

Zaubersprüche? Ja, Zaubersprüche!

Wir kennen sie alle, diese Zaubersprüche:

Das kann ich nicht!

Das ist zu groß für mich!

Meine Mutter hat schon immer gesagt, dass ich…

Da bin ich schon mal gescheitert!

Das macht mir Angst!

Dafür bin ich einfach nicht geschaffen! ...

Nutzen wir durch meditative Achtsamkeit die Kraft der Sommersonnenwende für die Wende in uns. Ich lade dich ein, dich einzulassen auf das was sein will und das ist meistens reichhaltiger und fantastischer als du dir vorstellen kannst. Lass zu, dass sich Energie bewegen darf und kraftvoll in dir und deinem Leben Veränderung schafft.

17.06.20203, Foto: Robert Wörz

Freundlichkeit!

Freundlichkeit macht deinen Tag heller und deine Laune bunter. Die Miesepeter um uns herum machen es uns vielleicht nicht immer einfach, aus diesem dunklen Dunst herauszusteigen. Und dennoch ist es leicht und es kostet auch kaum Einsatz. Solltest du das anders empfinden, dann lass zu, dass Freundlichkeit sich in dir als Grundeinstellung einnistet. Gib ihr die Möglichkeit zu leuchten auch wenn alles um dich herum dunkel wirkt. Ergreife die Chance für dich selbst da zu sein. Frage dich wie du dich fühlen möchtest. Entscheide dich für dich. Tatsächlich verändert sich etwas in dir, wenn du den Fokus vom Außen ins Innen lenkst. Sollte es nun in dir (kaum spürbar) brummeln, dass du jetzt auch noch freundlich sein sollst obwohl der / die / das immer wieder so unmöglich….

Dann bist du immer noch im Außen, es geht hier nur um dich! Du legst den Samen der Freundlichkeit nur für dich und er erblüht auch nur für dich! Ja, eine Nebenwirkung ist, dass du das ausstrahlst und auch das dein Gegenüber eventuell davon profitiert, aber auch nur dann, wenn er es zulassen kann und sich anstecken lassen will, also wenn er ganz bei sich ist. Ich lade dich ein, das Risiko einzugehen, dass es auch dem anderen gut gehen kann, denn wenn du ganz bei dir bist, kannst du auch das bei ihm lassen.

15.06.2023, Foto: Robert Wörz 

Körperwahrnehmung!

Was bedeutet leicht und frei für dich? Wo im Körper kannst du das spüren? Und wenn du es nicht wahrnehmen kannst, wie kommst du da hin? Oft wünschen wir uns, dass sich äußere Umstände ändern, damit wir uns wieder leicht und frei fühlen. Tatsächlich ist es aber so, dass eine Änderung in uns, eine Änderung im außen herbeiführt. Mit wenigen, leichten und feinen Impulsen für unseren Körper öffnet sich der Zugang zu unseren Gefühlen. In meinen Qi Gong Kursen baue ich das immer wieder ein. So kommen wir mit unserem Körper aber auch mit unseren Energiekörpern wieder intensiv in Kontakt. Es ist immer wieder wundervoll mitzuerleben, wie mit etwas Übung immer differenzierter benannt werden kann, wie das momentane Körpergefühl gerade ist. Körperwahrnehmung schulen ist der Schlüssel zu unserem Innersten und beginnt mit einer kleinen Frage: „Wie fühle ich mich jetzt?“

08.06.2023, Foto: Robert Wörz

Den Moment wertschätzen!

Gerne trauern wir Vergangenem nach oder (er-)warten auf das was noch kommt. Dabei geht die Wertschätzung für den Moment völlig unter und wir berauben uns selbst der schönsten und intensivsten Erlebnisse. Ich lade dich ein es einem Kind gleich zu tun das alles um sich herum vergisst um sich nur einer einzigen Sache mit voller Aufmerksamkeit zuzuwenden. Das hat auch mit Wertschätzung zu tun. Den Moment und die Situation dankbar annehmen. Oder mein Gegenüber mit meiner Aufmerksamkeit wertschätzen. Da reicht es oft mit ganzem Ohr und ganzem Herzen zuzuhören. Oder dir selbst die Wertschätzung entgegenbringen, weil du Teil des großen Ganzen bist, weil du deinen Platz einnimmst und ausfüllst, einfach weil du bist!

01.06.2023, Foto: Sabrina Kasipovic

Vergänglichkeit! 

Wenn ungute Gefühle dich plagen, dann denke über die Vergänglichkeit nach. Ein Gefühl ist wie eine Welle, es kommt, baut sich auf und ebbt wieder ab. Verbinde dich mit einem Baum und durchspüre die Jahreszeiten mit ihm zusammen. Das kannst du in der Natur aber auch in deinen Gedanken machen. Mach dir bewusst, dass alles Veränderung ist. Gerne kannst du dir auch 5 Minuten geben und angestrengt nachdenken, was sich nicht verändern wird. Sei aber nicht enttäuscht, wenn du nichts findest. Wenn du wirklich lebendig sein willst, dann lass das Fantastische und Wunderschöne los und wechsle zum Nächsten und wenn du dein Leben gestalten willst, dann lass steige aus belastender Energie aus und fließe weiter. Stillstand produzierst du in deinem Kopf und du darfst gerne dort verweilen, während die Möglichkeiten an dir vorüberziehen und dich immer wieder dort hin zurück katapultieren. Du hast aber auch die Möglichkeit durch alles hindurchzufließen, dich an Herausforderungen zu stärken und am Wunder der Vergänglichkeit aufzublühen. 

25.05.2023, Foto: Robert Wörz